2011: Hattrick für Audi
Audi gelang in der Saison 2011 der Hattrick – und zwar sowohl in der Gesamtwertung als auch beim 24-Stunden-Rennen auf der Südschleife am Nürburgring. Thomas Voigt war mit seinem Audi R8 LMS ähnlich souverän wie im Jahr zuvor, gewann sechs Rennen und bereits vier Rennen vor Saisonende vorzeitig seinen 16. RCCO-Titel. Beim 24-Stunden-Rennen gewannen Frank Biela, Matthias Parke, Christian Schön und Thomas Voigt ebenfalls zum dritten Mal in Folge.

Dass sich Voigt einen weiteren Titel sichern konnte, lag aber weniger an seiner Überlegenheit, sondern vielmehr daran, dass sich die Verfolger gegenseitig die Punkte wegnahmen. Am Ende sicherte sich Subaru-Pilot Eldert Hedden zum dritten Mal in Folge die Vizemeisterschaft. Allerdings blieb Hedden wie im Vorjahr sieglos. Für den einzigen Subaru-Erfolg der Saison sorgte Gastfahrer Björn Sktottke, der sich mit seinem Sieb beim BILSTEIN Supersprint auf den dritten Platz der ewigen Bestenliste nach vorne schob.

Neben Audi die erfolgreichste Marke der Saison war Volkswagen. Jürgen Stüdemann gewann den Porsche Grand Prix Hamburg, Teamchef Daniel Bäumler den Grand Prix Schleswig-Holstein. Bäumler kam als Tabellenzweiter zum Finale an den Nürburgring, verlor den Kampf um Platz zwei am Ende aber knapp an Eldert Hedden.

Gine Peters sorgte bei der Schaeffler Outdoor-Rallye für den ersten Sieg von Mercedes-Benz in der inzwischen 21-jährigen Geschichte der "großen kleinen" Rennserie. In der Damenwertung musste sich die Amazone trotzdem zum zweiten Mal in Folge Beate Wiesel geschlagen geben.

Rookie of the year wurde Oliver Schmidt vom PROTOTYP-Museum, der gemeinsam mit Wolfgang Warnecke, Leiter des PAE-Labors von Shell, in die "große kleine" Rennserie einstieg und die RCCO-Szene bereicherte.